Franke folgt im Gemeinderat auf Osswald - 3.6.22

Dietmar Osswald Foto: tw

Laupheim (tw)

Wechsel bei der CDU-Fraktion im Laupheimer Gemeinderat: Nach 18 Jahren ist Dietmar Osswald aus dem Gremium ausgeschieden. Osswald war von 1999 bis 2009 und dann von 2014 bis 2022 Mitglied des Rats. Als Grund nannte Osswald, dass es ihm aufgrund der berufliche Belastung durch mehrere Großprojekte nicht weiter möglich sei, an Ausschuss- und Ratssitzungen teilzunehmen und die Aufgaben als ehrenamtlicher Stadtrat in der gebotenen Sorgfalt verantwortungsbewusst wahrzunehmen. „Ich habe das immer gern gemacht, aber ich schaffe es nicht, das Amt mit dem Anspruch, den ich als Stadtrat an diese Arbeit habe, auszufüllen“, sagte Osswald der „Schwäbischen Zeitung“. Die erste ehrenamtliche Stellvertreterin des Oberbürgermeisters, Karin Meyer-Barthold, dankte Osswald im Namen der Ersten Bürgermeisterin Eva-Britta Wind für seine Arbeit als Mitglied im Bau- und Umweltausschusses sowie im interreligiösen Arbeitskreis. Zudem war Osswald Stellvertreter im Verwaltungs- und Finanzausschuss, im gemeinsamen Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft sowie in der Verkehrskommission. „Danke für Ihren Einsatz und Ihr praktisches Wissen als Elektromeister“, sagte Meyer-Barthold und fügte hoffnungsvoll an: „Vielleicht bis zur Kommunalwahl 2024?“

Matthias Franke Foto: tw

Für Dietmar Osswald rückt Matthias Franke in die CDU-Fraktion nach. „Lieber Herr Franke, normalerweise verpflichte ich den OB als ehrenamtliche Stellvertreterin, das muss wahrscheinlich aber noch ein bisschen warten“, begrüßte Meyer-Barthold den neuen Stadtrat. „Vielen Dank für Ihre Bereitschaft, das ist nicht selbstverständlich.“ Der 39-jährige gebürtige Laupheimer arbeitet im Vorstandsstab der Volksbank. Franke liegt das Laupheimer Vereinsleben am Herzen. Seit seiner Kindheit ist er Mitglied der Kolpingsfamilie. Zum Start im Gremium überreichte ihm Meyer-Barthold ein „Stadtrat-Starter-Paket“, einen Jute-Beutel mit Laupheimer Stadtwappen, darin ist alles, was er für seine Arbeit im Gremium benötigt: unter anderem die Gemeindeordnung, ein Willkommensordner, die Hauptsatzung, das Tablet für die Arbeit in den Sitzungen und natürlich auch das Stadtwappen zum Anstecken. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagte Franke. Er übernimmt für die übrige Wahlperoide sämtliche Posten in den Ausschüssen und Gremien seines Vorgängers.

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Ausgabe Laupheim vom 3.6.2022

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