CDU besucht Polizei Laupheim - 15.2.18

Der CDU-Stadtverband Laupheim hat das Polizeirevier besucht. (von links) Christian Nill (Polizeipräsident), Rita Stetter, Gerhard Schilling (Revierleiter), Dr. Christian Biffar, Franz Romer, Peter Groll (Verkehrskommissariat), Florian Bailer, Carina Mäschle, Thomas Dörflinger (MdL, CDU), Manuela Miller, Thomas Voit, Elisabeth Jeggle, Dietmar Osswald, Christoph Burandt, Achim Schick, Matthias Führle, OB Rainer Kapellen, Siegfried Schneider. Foto: Burkhard Volkholz

Polizeipräsident Nill hält Vortrag für die Gäste

Laupheim - Der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Dörflinger hat mit dem CDU-Stadtverband die in Schloss Kleinlaupheim untergebrachte Polizeidienststelle besucht.

Die Besucher wurden vom Polizeipräsidenten von Ulm, Christian Nill, sowie den Revierleitern Gerhard Schilling und Peter Groll empfangen. Das Polizeipräsidium Ulm umfasst den Stadtkreis Ulm, den Alb-Donau-Kreis sowie die Landkreise Biberach, Göppingen und Heidenheim und es sind in diesem Bereich über 1500 Polizisten tätig. In Laupheim sind insgesamt über 70 Polizisten auf der Dienststelle, davon 35 beim Verkehrskommissariat.

Nill hatte für die Besucher einen informativen Vortrag vorbereitet. Die Polizeistrukturreform wurde von ihm darin als positiv bewertet. Es seien mittlerweile Strukturen und Abläufe geschaffen worden, die ein erfolgreiches Arbeiten ermöglichen. Gerade im Bereich der Verkehrsunfallaufnahmen habe sich gezeigt, dass hier die Spezialisten der zwei Verkehrskommissariate (Laupheim und Mühlhausen) unverzichtbar seien und eine wichtige Unterstützung darstellten für die einzelnen Polizeireviere. Eine Möglichkeit, die hohen Belastungen für die Polizisten zu mindern, sieht der Polizeipräsident darin, Sonderaufgaben wie die Begleitung von Schwertransporten auf qualifizierte private Dienstleister zu verlagern. Die anstehende Pensionierungswelle werde in den nächsten drei Jahren Personalengpässe mit sich bringen, obwohl das Land enorme Anstrengungen unternommen und die Anzahl der auszubildenden Polizisten von 600 auf 1800 erhöht habe.

Respektlosigkeit bereitet Sorgen

Bei der Beschreibung der Sicherheitslage im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm mahnte der Polizeipräsident, die Fakten sprechen zu lassen, und die würden eindeutig ein positives Bild zeigen, auch wenn das subjektive Empfinden und die Medien immer wieder zu einer anderen Darstellung kämen. In Ballungszentren und an bestimmten Brennpunkten gebe es allerdings durchaus erhöhte Anforderungen an die Sicherheitskräfte. Sorge bereitet seinen Aussagen nach allerdings die zunehmende Respektlosigkeit gegenüber den Polizisten, eine gesellschaftlich bedenkliche Entwicklung, die nicht akzeptabel ist.

Polizeipräsident Christian Nill bedankte sich nach seinem Vortrag bei den Besuchern; er sei sehr gerne von Ulm nach Laupheim gekommen, da er diesen Besuch auch als Wertschätzung der Polizeiarbeit sehe.

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Ausgabe Laupheim vom 5.2.2018