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Umfrage: "Wolf taugt zum Landesvater" - 6.12.14

Laupheim - Die CDU-Mitglieder haben entschieden: Guido Wolf ist Spitzenkandidat der Christdemokraten bei der Landtagswahl 2016 in Baden-Württemberg. Er setzte sich gegen Thomas Strobl durch. Die SZ hat mit Christdemokraten aus der Region gesprochen.Oberschwabe freut es mich natürlich, dass es Guido Wolf geschafft hat. Ich habe ihn persönlich kennengelernt und bin ihm eng verbunden", sagt Christoph Burandt, Vorsitzender des CDU-Stadtverbands Laupheim. Wichtig sei aus seiner Sicht, dass die CDU im Land nach der Wahlniederlage 2011 neu aufgestellt ins Rennen geht. Strobl habe seine Verdienste: "Er hat als Landesvorsitzender der CDU wieder mehr Basistreue verliehen, indem er die Regionalkonferenzen eingeführt und sich nun auch für den Mitgliederentscheid bei der Kandidatenkür stark gemacht hat." Basisnähe sei freilich auch Wolfs Stärke. Er komme bei den Leuten an, weil er authentisch und nicht abgehoben auf trete. "Als Katholik und Diözesanrat gefällt mir auch", sagt Burandt, "dass Guido Wolf mit der Kirche und dem Glauben eng verbunden ist."

Eitel Freude auch bei Birgit Maurer: "Guido Wolf ist der Mann, der Baden-Württemberg voranbringen wird", sagt die Vorsitzende des CDU-Ortsverbands Schwendi-Wain. Wolf sei bodenständig und zugleich offen für Innovationen - "er erreicht die Leute, sie verstehen ihn". Thomas Strobl sei auf bundespolitischem Parkett gewiss besser aufgehoben als an der Basis. Anerkennung verdiene, "dass die beiden Bewerber um die Spitzenkandidatur sich eine faire Auseinandersetzung geliefert haben".

Hoch zufrieden mit dem Votum ist der CDU-Fraktionschef im Laupheimer Gemeinderat, Burkhard Volkholz. Er sagt: "Guido Wolf war mein persönlicher Favorit von Anfang an. Er ist ein fundierter, erfahrener Landespolitiker, der die Menschen mitnehmen und begeistern kann, und das mit einer ordentlichen Prise Humor." Wolf tauge vom Typ her zum "Landesvater" - in Volkholz' Augen ein wichtiges Kriterium, um dem populären grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann das Amt streitig zu machen. Strobl sei fraglos ein erfolgreicher, gut vernetzter Bundespolitiker, "aber bei den Leuten", so Volkholz' Eindruck, "kommt Wolf wesentlich besser rüber".

Josef Rief, CDU-Bundestagsabgeordneter und Kreisvorsitzender, freut sich: "Mit Wolf haben wir einen guten Ministerpräsident-Kandidaten, jetzt muss er nur noch gewinnen." Doch auch mit Strobl hätte die CDU gute Chancen gehabt. "Diese demokratische Wahl ist mit Sicherheit ein Pluspunkt für die CDU gewesen", sagt Rief. Das habe man auch an den vielen Gästen bei der CDU-Regionalkonferenz in Biberach gesehen. "Die Menschen interessieren sich wieder mehr für Politik."


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Ausgabe Laupheim vom 6.12.2014