Sommertour führt Norbert Lins MdEP in den Landkreis Biberach - 24.7.18

Gemeinsamer Besuch mit Josef Rief MdB und Thomas Dörflinger MdL bei der Max Weishaupt GmbH sowie der Kässbohrer Geländefahrzeug AG

Im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour 2018 war der Europaabgeordnete Norbert Lins MdEP im Landkreis Biberach unterwegs. Zusammen mit Josef Rief MdB und Thomas Dörflinger MdL sowie weiteren Vertreten der örtlichen CDU besuchte er zunächst die Max Weishaupt GmbH in Schwendi. Empfangen wurden die Gruppe dabei von Siegfried Weishaupt persönlich. Nach einem Betriebsrundgang durch die Forschung und Entwicklung sowie die Produktion kam die Gruppe zu einem gemeinsamen Gespräch zusammen. Siegfried Weishaupt berichtete dabei über die geschäftlichen Aktivitäten des Unternehmens.

Vor Ort in Schwendi werden überwiegend Brenner entwickelt, getestet und produziert. Daneben produziert das Unternehmen noch an weiteren Standorten in Deutschland sowie in der Schweiz. Das Vertriebsnetz umfasst 28 Niederlassungen in Deutschland, sowie 21 Tochtergesellschaften und über 39 Repräsentanzen und Vertretungen weltweit. Neben den Brennern, Heizsystemen und Wärmepumpen ist die Firma Weishaupt in der Gebäudeautomation (Neuberger Gebäudeautomation) sowie in der Geothermie (BauGrund Süd) aktiv. So wurde beispielsweise der Neubau der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main vom Unternehmen mit Automatisierungssystemen ausgestattet.

© Fotos von Burkhard Volkholz

Im Anschluss führte die Sommertour weiter zur Kässbohrer Geländefahrzeug AG nach Laupheim, wo die Gruppe von Finanzvorstand Alexander Schöllhorn in Empfang genommen wurde. Die Kässbohrer Geländefahrzeug AG ist vor allem bei Skifahrern durch seine Marke „PistenBully“ bekannt. Daneben produziert das Unternehmen auch Nutzfahrzeuge sowie Strandreinigungsgeräte. Insbesondere durch diese Zusatzprodukte expandierte das Unternehmen in den vergangenen Jahren deutlich am Standort in Laupheim. Produziert wird dabei ausschließlich in Deutschland. Der Vertrieb erfolgt allerdings weltweit. Neben Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz ist die USA ein wichtiger Absatzmarkt. Folglich zeigte sich Herr Schöllhorn über den aktuellen Disput in der Handelspolitik mit US-Präsident Trump besorgt.

Um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken, soll Ende des Jahres ein eigenes Ausbildungszentrum am Standort in Laupheim eröffnet werden. Norbert Lins MdEP, der den Regierungsbezirk Tübingen seit 2014 im Europäischen Parlament vertritt, zeigte sich von beiden Unternehmen tief beeindruckt. „Ich bin stolz, dass wir in der Region über solche innovativen Unternehmen verfügen, die weltweit aktiv sind. Es zeigt sich aber auch, dass neben den globalen Unsicherheiten, wie beispielsweise der Handelskonflikt mit den USA, die zunehmende Regulatorik sowie der Fachkräftemangel diesen Unternehmen zu schaffen machen. Insbesondere mit Blick auf die regulatorischen Zügel muss die Politik Augenmaß waren“, so der 40-jährige Europaparlamentarier abschließend.

(Pressemitteilung Norbert Lins MdEP)

© Fotos von Burkhard Volkholz